Kurs 21: Der neue Nahe Osten

Für soziale Gerechtigkeit - gegen Korruption

Seit Monaten sind wir Zeugen, wie sich die politische und religiöse Landkarte der arabisch-islamischen Welt dramatisch und radikal verändert. Bereits jetzt ist unübersehbar, dass nichts mehr so bleiben wird, wie es bisher war.
Welche neue staatliche und verfassungsrechtliche Ordnung wird in den einzelnen Ländern entstehen? Welche Chancen hat dabei die Zivilgesellschaft? Wie werden sich die Beziehungen zwischen den Religionen angesichts der sich verschiebenden politischen Gewichte der Religionsgemeinschaften fernerhin gestalten, wie zwischen den verschiedenen Ländern, insbesondere zwischen der arabischen und Europa?
Was immer sich dabei in Ägypten ereignet, hat aufgrund seiner geopolitischen Position und Bedeutung in der arabisch-islamischen Welt mittel- oder unmittelbar Auswirkung auf das Geschehen in anderen arabisch-islamischen Ländern.
Anliegen des Kurses ist es, einen Blick auf Ägypten und seine Entwicklung in den letzten Jahrzehnten zu werfen, um vor diesem Hintergrund die in Ägypten vor sich gehenden Veränderungen mit ägyptischen Gesprächspartnern zu analysieren und Chancen der Veränderungen auszuloten. Einen besonderen Schwerpunkt werden dabei die Beziehungen zwischen Muslimen und Christen, Kopten zumal, aber auch zwischen Muslimen, Christen und Juden bilden, wie sie sich nicht zuletzt aus den Programmen der verschiedenen, zum Teil neu entstandenen politischen Parteien ableiten lassen.

Zur Vorbereitung wird ein Reader zusammengestellt, den die KursteilnehmerInnen beim Lehrhaus anfordern können.

 
Leitung Stefan Schreiner
Referate Michael Ghattas, Alexandrien
Loay Mudhoon, Bonn
Datum Montag, 4. Juni
Zeit 9.30 - 17.00 Uhr
Ort Zürcher Lehrhaus
Kosten Fr. 210. -
Anmeldeschluss 18. Mai

 

Anmeldung für:Kurs 21: Der neue Nahe Osten